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Effiziente Zusammenarbeit in verteilten Teams: So überwinden Sie die größten Hürden

Effiziente Zusammenarbeit in verteilten Teams: So überwinden Sie die größten Hürden
Effiziente Zusammenarbeit in verteilten Teams: So überwinden Sie die größten Hürden
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Remote, hybrid, global – so arbeiten heute viele Entwicklungsteams. Klingt modern und flexibel, bringt aber auch handfeste Herausforderungen mit sich. Wenn Anforderungen per E-Mail versendet, Tests in Excel dokumentiert und Freigaben in Chat-Nachrichten erteilt werden, sind Missverständnisse und Produktverzögerungen vorprogrammiert.

Die gute Nachricht: Es geht auch anders. Mit Polarion ALM von Siemens schaffen Sie eine durchgängige, transparente und kollaborative Arbeitsweise, ideal für Teams, die über mehrere Standorte, Länder oder sogar Zeitzonen hinweg zusammenarbeiten.

Ich begleite seit Jahren bei der BCT Technology AG Unternehmen bei der Einführung und Optimierung von Polarion und habe dabei eines immer wieder erlebt: Wer es richtig einsetzt, löst nicht nur technische, sondern vor allem menschliche Hürden auf.

Die 5 häufigsten Probleme in verteilten Teams und wie Polarion sie löst

1. Jeder arbeitet für sich, statt miteinander

Die Realität: In vielen Projekten sieht die Wahrheit so aus: Anforderungen liegen verstreut in Word-Dokumenten, Testfälle in Excel, Rückfragen trudeln per E-Mail oder Chat ein. Es fehlt an einem zentralen Ort, an dem alles zusammenläuft und vor allem an einem gemeinsamen Verständnis darüber, woran eigentlich gearbeitet wird.

Das Problem: In verteilten Teams führt diese Zersplitterung zu Missverständnissen, doppelter Arbeit oder schlimmer, zu inkonsistenten Versionen und Fehlentscheidungen. Eine Anforderung wird getestet, die längst überholt ist. Ein Bug wird gefixt, der im letzten Meeting schon verworfen wurde.

Mit Polarion: Alle relevanten Informationen wie Anforderungen, Tests, Aufgaben, Risiken, werden in einem gemeinsamen System erfasst, strukturiert und verknüpft. Die Zusammenarbeit erfolgt in Echtzeit und dokumentiert. Teams können synchron oder asynchron arbeiten, ohne sich gegenseitig auszubremsen. Das Ergebnis: weniger Reibungsverluste, mehr Fokus auf das Wesentliche.

2. Änderungen verlieren sich und niemand weiß warum

Die Realität: Änderungswünsche kommen das ist normal. Doch in vielen Unternehmen fehlt die Transparenz. Wer hat wann was geändert? Warum wurde ein Testfall gelöscht oder eine Anforderung angepasst? Ohne Nachvollziehbarkeit entstehen Unsicherheit und Misstrauen, sowohl im Team als auch gegenüber Kunden oder Auditoren.

Das Problem: Ohne ein klares Änderungsmanagement können keine fundierten Entscheidungen getroffen werden. Die Qualität leidet und im schlimmsten Fall ist ein Audit nicht bestandener als gedacht.

Mit Polarion: Jede Änderung wird automatisch versioniert, mit Zeitstempel, Nutzerinfo und Änderungsgrund dokumentiert. Kommentare, Diskussionen und Freigaben erfolgen im Kontext der betroffenen Elemente. So entsteht eine lückenlose Historie, revisionssicher, auditfähig und vertrauensbildend. Ganz nebenbei wird so auch das Wissensmanagement im Team gestärkt.

3. Zeitverschiebung = Stillstand

Die Realität: Global verteilte Teams bedeuten oft: Wenn in Deutschland die ersten Aufgaben starten, schlafen die Kollegen in Kalifornien noch. Rückfragen, Entscheidungen und Status-Updates bleiben liegen. Das Projekt steht still, obwohl es eigentlich voranschreiten könnte.

Das Problem: Entscheidungen verzögern sich. Informationen werden weitergeleitet statt geteilt. Die Produktivität sinkt, obwohl eigentlich alle motiviert sind.

Mit Polarion: Workflows und Freigaben laufen systemgestützt ab. Kommentare, Aufgaben, Statusänderungen und Entscheidungsprozesse sind für alle transparent, nachvollziehbar und können unabhängig von Ort und Uhrzeit bearbeitet werden. Das reduziert die „Time-to-Answer“ dramatisch und sorgt für kontinuierlichen Fortschritt auch über Zeitzonen hinweg.

4. Jeder nutzt andere Tools – und nichts passt zusammen

Die Realität: Entwickler arbeiten mit Jira, Tester pflegen Excel-Listen, Projektleiter koordinieren Termine in MS Project, und das QA-Team dokumentiert in einem separaten System. Daten werden manuell übertragen, wichtige Informationen gehen verloren oder werden gar nicht erst geteilt.

Das Problem: Medienbrüche führen zu Reibungsverlusten, Doppelarbeit und Intransparenz. Zudem leidet die Nachverfolgbarkeit (Traceability), was gerade in regulierten Branchen ein No-Go ist.

Mit Polarion: Polarion lässt sich nahtlos in bestehende Toollandschaften integrieren. Ob Jira, Jenkins, Simulink, MATLAB oder Subversion, Schnittstellen ermöglichen eine durchgängige Verknüpfung der Informationen. So entsteht ein ganzheitliches Ökosystem, das alle Beteiligten verbindet ohne dass sie ihre gewohnte Arbeitsweise komplett umstellen müssen.

5. Keine Klarheit, kein Fortschritt

Die Realität: Projektleiter fragen: „Wie weit sind wir?“ Entwickler antworten: „Kommt drauf an …“. Ohne zentrale Sicht auf den aktuellen Status, Risiken, Blocker und Fortschritte lässt sich ein komplexes Projekt nicht zuverlässig steuern.

Das Problem: Fehlende Übersicht erschwert die Priorisierung, verlängert Time-to-Market und erschwert die Kommunikation mit Management oder Kunden. Projekte geraten ins Straucheln, obwohl alle ihr Bestes geben.

Mit Polarion: Dank interaktiver Dashboards, Statusberichte und KPIs behalten Sie jederzeit den Überblick über Fortschritt, offene Punkte, Risiken, Abhängigkeiten. Teams können frühzeitig gegensteuern, Engpässe erkennen und fundierte Entscheidungen treffen. Reporting in Echtzeit auf Knopfdruck statt per PowerPoint-Marathon.

Warum Polarion mehr als ein Tool ist

Polarion ist kein weiteres „Management-Tool“, das sich niemand gerne anschaut. Es ist ein echter Gamechanger für die Zusammenarbeit, weil es nicht nur Prozesse digitalisiert, sondern auch Menschen verbindet: Entwickler, Tester, Projektleiter, Qualitätsmanager. Alle sprechen dieselbe Sprache, auch über Standorte hinweg. Und genau das ist der Schlüssel: Transparenz, Nachvollziehbarkeit und gemeinsame Verantwortung.

Fazit: Besser zusammenarbeiten beginnt mit der richtigen Plattform

Verteilte Teams sind kein Hindernis, wenn sie die richtigen Werkzeuge haben. Mit Polarion ALM schaffen Sie die Basis für eine produktive, schlanke und audit-sichere Entwicklung, in jeder Branche, in jeder Teamgröße.