1 Min. Lesezeit
Welt der Wunder: Digitale Transformation in der Produktentstehung
Marlene Weise : Updated on März 24, 2026
Im Interview bei Welt der Wunder sprechen Martin Anliker und Dr.-Ing. David Roquetti Schneider darüber, warum digitale Transformation in der Produktentstehung nicht mit Technologie beginnt, sondern mit einer klaren Strategie.
Strategie statt Aktionismus in der digitalen Produktentstehung
Die digitale Transformation in der Produktentstehung ist für viele Unternehmen der fertigenden Industrie ein zentrales Zukunftsthema. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis immer wieder: Der Erfolg digitaler Initiativen hängt nicht allein von neuer Software oder moderner IT ab. Entscheidend ist, ob es gelingt, strategische Ziele, Prozesse, Systeme und Menschen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Genau darüber sprechen unsere Kollegen Martin Anliker und Dr.-Ing. David Roquetti Schneider im Interview bei Welt der Wunder. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen digitale Transformation so gestalten können, dass sie nicht in unkoordinierten Einzelmaßnahmen endet, sondern zu spürbaren Verbesserungen in der Produktentstehung führt.
Viele Unternehmen investieren heute in digitale Lösungen und stehen dennoch weiterhin vor denselben Herausforderungen: Medienbrüche, unklare Abläufe, fehlende Abstimmung zwischen Fachbereichen und hoher Zeitdruck im Tagesgeschäft. Hinzu kommen der anhaltende Fachkräftemangel und die wachsende Komplexität in Entwicklung und Produktion. Unter diesen Bedingungen reicht es nicht aus, einzelne Technologien einzuführen. Digitalisierung entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie auf einem klaren Zielbild basiert und in eine übergeordnete Strategie eingebettet ist.
Im Interview wird deutlich, dass erfolgreiche Transformation dort beginnt, wo Business und IT gemeinsam gedacht werden. Es geht darum, Unternehmensziele klar zu definieren, Prozesse ganzheitlich zu betrachten und digitale Werkzeuge gezielt dort einzusetzen, wo sie echten Mehrwert schaffen. So entstehen Lösungen, die Mitarbeitende entlasten, die Zusammenarbeit verbessern und die Produktentstehung effizienter und zukunftsfähiger machen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Rolle von Change Management. Denn auch die beste technische Lösung bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück, wenn sie nicht akzeptiert, verstanden und sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert wird. Unternehmen, die digital führend werden wollen, müssen deshalb nicht nur in Systeme investieren, sondern auch in Orientierung, Kommunikation und die aktive Einbindung ihrer Teams.
Das Interview zeigt praxisnah, warum Digitalisierung in der Produktentstehung weit mehr ist als ein IT-Projekt. Sie ist ein strategischer Veränderungsprozess, der dann erfolgreich ist, wenn Technologie als Werkzeug verstanden wird — und nicht als Selbstzweck.
In voller Länge: Wie Digitalisierung wirklich funktioniert
BCT im Gespräch | Welt der Wunder – Das Interview
Sie möchten belastbare Entscheidungsgrundlagen für Ihre nächsten Digitalisierungsschritte schaffen?
Der Digital Value Check ist unser strukturiertes Analyseformat, das Unternehmen hilft, ihre digitale Reise zu verstehen, Engpässe zu identifizieren und eine individuelle Roadmap zu entwickeln.
PLM aus der Cloud für den Mittelstand
Projekte pünktlich und im Rahmen des Budgets zu liefern, ist durch die zunehmende Komplexität der Produkte noch schwieriger geworden. PLM-Software...